Auf die Einladung des Förderkreises Heimathaus Alte Mühle Schladen e.V. kamen wieder viele Gäste zum 1. Winterabend der Saison ins Dorfgemeinschaftshaus.
Nach der Begrüßung von Hans-Gert Hotop, der aus dem Fundus des Förderkreises Heimathaus Alte Mühle 225 historischen Aufnahmen ab 1920 von dem Schladener Schützenverein zusammen gestellt hatte, kommentierte der Schützenvogt des Schützenvereins 1861 e.V. Klaus-Dieter Fricke mit seinem Fachwissen die vielen Bilder.
Er erläuterte zusätzlich die Entstehung des Vereins, wo es in den ersten Jahren nur einmal im Jahr ein Schützentreffen mit einem Königs- und einem Preisschießen gab. Ab 1923 fand in einem festen Schießstand dann ein regelmäßiger Schießbetrieb immer Sonntags statt. Aber der Schießstand musste mehrfach umziehen, da sich Schladen immer mehr ausdehnte und dadurch die Schießübungen die Sicherheit der Bürger gefährdeten. 1984 fand der letzte Umzug dann ins Dorfgemeinschaftshaus statt.
Schon 1883 bauten die Schützen mit viel Geld und Muskelhypothek das Schützenhaus an der Oker, was nach und nach erweitert wurde. Das war auf vielen Fotos zu sehen.
Während die Schützen auf den Fotos von Umzügen und Vergnügen oft erkannt wurden, war bei den Damen großes Rätseln angesagt. Aber viele ältere Gäste, etliche auch selber Schützen, konnten manche Namen ergänzen.
Die Schützenumzüge waren früher noch viel umfangreicher und wurden immer von vielen Kinder begleitet. In den älteren Bildern erkannten viele Gäste ehemalige Gebäude in Schladen wieder und konnten sich an die vielen Veränderungen erinnern.
Nach dem Vortrag lud die 1. Vorsitzende des Förderkreises Dorothee Schacht alle noch herzlich zu Tee und Glühwein ein und so klang der Abend mit angeregten Gesprächen aus.


