Morgens sah das Wetter nicht gut aus. Aber der Wettergott meinte es doch gut mit dem Mühlenfest.
Als die Sonne raus kam, kamen die Besucher in Strömen. Bei den mittelalterlichen Klängen des Klanginfernos ließen sich über 800 Gäste mit Kuchen, Gegrilltem und Fischbrötchen im Krühgarten verwöhnen. Der Partnerschaftsverein bot wieder leckeren Wein an. Schade war, dass aufgrund des nassen Untergrunds das Boule spielen, sowie auch der Wettbewerb der Bogenschützen nicht stattfinden konnte. Der guten Laune der Besucher tat das aber keinen Abbruch. Die Kinder konnten auf Steckenpferden Ringe stechen und beim Erbsen schlagen war Schnelligkeit sehr wichtig. Auch das Pony reiten war sehr gefragt. Die zwei Ponys von Jacqueline und Silvia Schacht geführt, waren nach 4 Stunden erschöpft. Vielleicht wird nächstes Jahr noch ein Ersatzpferd zum Einsatz kommen.
Im Heimathaus konnte beim Künstler Alfred Preibsch die Kunst der Encaustic-Malerei gelernt werden. Der Strom der Interessierten riss auch hier nicht ab.
Bei den Kunsthandwerkerständen gab es kreative Sachen wie Patchworktaschen, getöpferte Obstschalen, Schmuck, Heueulen und Holzspielsachen zu erstehen und beim Flohmarkt konnte wieder gehandelt werden.
Der besondere Höhepunkt war aber das Schneckenrennen. Dabei wurden die kleinen Renntieren zu Höchstleistungen angefeuert. Die Kinder hatten extra dafür Weinbergschnecken gesammelt und schickten sie dann ins Rennen. Schnecke Lotti kam als erste nach 15 Minuten ins Ziel.
Ebenso fieberten die Kinder und Erwachsenen bei dem Entenrennen mit. Harald Voss fischte die Enten am Ziel aus dem Wasser und musste auch einige Ausreißer einfangen. Bei der Preisverleihung konnte jeder unter den vielen schönen Preisen wählen, die von den Kunsthandwerkern, der Volksbank, der Sparkasse und Rewe gespendet worden waren. Für die nicht mehr Anwesenden wurden die Preise vom Team der Förderkreises gezogen. Darunter auch der 1. Preis ein Vogelhäuschen, welches Dennis Teichert aus Heiningen gewann. Er hatte mit seiner Freundin noch 2 mal Glück, weil 2 weitere Enten auf den vorderen Plätzen gelandet waren. Alle die nicht benachrichtigt worden sind, konnten sich dennoch einen kleineren Preis pro Ente im Heimathaus abholen.


