Großer Andrang bei Eröffnung der neuen Sonderausstellung
Passend zur Erntezeit gab es am 2. August 2026 in der neuen Sonderausstellung Traktoren und Landmaschinen zu sehen. Der Schladener Bernd Downar zeigte ca. 120 originalgetreue Trecker mit unzähligen Anbaumaschinen in verschieden Maßstäben, welche über 80 Besucher ins Heimathaus lockten.
Auch sein erster Trecker, den er mit 6 Jahren bekam, ist dabei. Schon im zarten Alter von 8 Jahren begann dann seine Sammelleidenschaft, die er 1979 zum Beruf machte, indem er Maschinenschlosser bei der Firma Gebrüder Welger in Wolfenbüttel lernte. Im Laufe der Jahre entwickelte sich eine gewaltige Sammlung, darunter viele von Siku, Erl, Elite, Toys, aber auch Britains und John Deer. Diese Firma stellte auch das Modell des Traktor „Waterloo Boy“ her, welcher 1917 der neuste Schrei war. Manche Traktoren hat der Sammler noch nie aus ihren Originalkartons ausgepackt, um sie als besondere Wertanlage zu behalten. Bis 2023 sammelte er regelmäßig die neusten Modelle, wodurch sich die technische Entwicklung in der Ausstellung über 100 Jahre abbildet.
Bei dem Sektempfang begrüßte die Vorsitzende Dorothee Schacht die zahlreichen Gäste herzlich und bedankte sich bei dem Sammler für seine tollen Leihgaben. Bernd Downar war auch sehr überrascht von dem großen Interesse an seinem Hobby und erklärte seine Ausstellung. Die Gäste waren begeistert von den detailreichen Traktormodellen. Dann wurde gefachsimpelt über Maschinen von Fendt, Claas, Bergmann und Welger. Auch musste der Sammler öfter den Traktor mit Radkappen von Eintracht Braunschweig zeigen.
Viele Traktoren sind mit den unterschiedlichen Anbaugeräten ausgestattet. Darunter gibt es in verschiedenen Ausführungen Pflüge, Grubber, Frontringelwalzen, Saatmaschinen und Mähwerke, Heuwänder und Strohpressen. Aber auch Kartoffelroder, Dünger- oder Miststreuer und Spritzen dürfen nicht fehlen. Einige jüngere Besucher kannten etliche Maschinen vom elterlichem Hof und fanden sie in der Ausstellung wieder. Besonders bewundert wurden dabei die Traktoren mit Schneeketten, Schneepflug und Splittstreuer oder als Schneefräse. Nach dem Rundgang klönten noch viele Gäste am Kaffeetisch.
Die Ausstellung ist noch am 6. September, 4. Oktober und 1. November jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

