Nachtwanderung auf dem Königsweg
Traditionell beginnt die Nachtwanderung auf dem Königsweg mit Stockbrot, Bratwurst und gerösteten Marschmellos und endet mit einer Finster-Exkursion durch die geheimnisvolle Welt des Museums. Dabei lernen die Kinder, dass man auch ohne Taschenlampe im Dunkeln etwas sehen kann. Allerdings scheinen manche Dinge nicht das zu sein, was man sieht. Auf der Wanderung noch als Schreckgespenst versteckt sah die Sache für Adrian Benz und Pierre Ebeling im Heimathaus ganz anders aus. Nach einer Geschichte über dem auf dem Dachboden lebenden Drag, einem beschützenden Vampir der bei Sichtung bösartig wird, ging es im Dunkeln auf den Dachboden. Begleitet von Kettengerassel über den Köpfen wurden viele wilde Spekulationen aufgebracht. Nur Pierre Ebeling hatte den Mechanismus bei einer früheren Aktion entdeckt und glücklicherweise „dicht gehalten“. Als der spärliche Schein der abgedeckten Taschenlampe auf den vorn stehenden
Deren Kreßmann traf, der im schwarzen Kaputzenshirt wie ein kleiner Mönch aussah, durchfuhr Adrian Benz ein eisiger Schreck. Mit einem lauten Aufschrei trat er gefolgt von den anderen die Flucht nach unten an. Auch auf intensives Nachfragen und Bitte auf nochmalige Suche nach dem Drag vertröstete Henning Schacht auf die nächste Nachtwanderung in den Ferien 2015.

