Das Heimathaus Alte Mühle zeigt in einer großen Fotoausstellung die wechselvolle Entwicklung der Bahnhofstraße und der Hermann-Müller-Straße mit ihren Geschäften und Arztpraxen. In mühevoller Kleinarbeit und mit Hilfe vieler Schladener hatte Wolfram Reichelt, der leider 2015 plötzlich verstorben war, die Geschichte der einzelnen Häuser und ihrer Bewohner bis 2012 dokumentiert. Hans-Gert Hotop hat die Ausstellung jetzt neu sortiert und mit neueren Fotos ergänzt.
Bei der Eröffnung begrüßte die 1. Vorsitzende zahlreiche Gäste. Dabei dankte Dorothee Schacht Hans-Gert Hotop für die wieder so sehenswert zusammengestellte Ausstellung.
Außerdem richtete sie ihren Dank auch an den Arbeitskreis für den Aufbau und Jutta Baudach für die passende Dekoration, die wieder die Betriebe entlang der Straßen greifbar werden läßt. Da sind unter den Aufsteller z.B. weißer und brauner Zucker von der Zuckerfabrik, VA Modellteile von der BMA oder alte Kekspressen aus der Bäckerei zu sehen.
Hans-Gert Hotop führte dann in die Sonderausstellung ein. Dabei wies er daraufhin, dass 1840 der Bahnhof noch allein stand. 1875 kam in der Bahnhofstraße die Zuckerfabrik dazu und nach und nach kamen die Häuser dazu, in den 1930er Jahren, so auch die Gemeindeverwaltung. Die Hermann-Müller-Straße hieß zuerst Isingeröder Chaussee. In den 1920er Jahren wurde sie umbenannt in die Hindenburgstraße und ihren endgültigen Namen bekam sie 1945. In den 1920er Jahren entstand dort auch das Werk 2 der Dippe Werke. Für die Eröffnung bedankten sich die Gäste mit einem großen Applaus. Nach dem eingendem Studium der Bilder und dem Rundgang ließen sie sich noch am Kaffeetisch mit dem selbstgebackenen Kuchen zu zu einem Schwätzchen nieder.

